"Dringende Empfehlung für potenzielle Theaterbesucher: Dieses Textbuch vorgängig lesen, dabei lachen, sich die Haare raufen, nachdenklich werden, betroffen sein. Und dann nach Einsiedeln Theater-wallfahren. Nachhaltige Kost."
Urs Wigger, Anzeiger Luzern, 13. Juli 2007
"Das Welttheater 2007 zeigt ebenso differenziert wie drastisch den Umgang mit der Angst."
Peter Schmid, jesus.ch, 4. Juli 2007
"Es ist schon frappierend, mit welcher Vehemenz Thomas Hürlimann den Apokalyptiker in sich entdeckt und wie entschieden er dabei gereimte Zeigefingereien neben gelungene Verse stellt."
Jürgen Berger, SZ, 29. Juni 2007
"Ein Weltuntergangsszenarium, eine Apokalypse ohne Perspektiven, ein bunter Bilderreigen in den Tod.
Bernadette Reichlin, Der Zürcher Oberländer, 27. Juni 2007
"Hürlimanns Blick auf die Welt und damit auch sein "Welttheater" hat sich in den letzten sieben Jahren sehr verdüstert. Selbst das Lamm Gottes ist ein Teufel in Verkleidung, selbst die Schwarze Madonna eine Königin der Nacht. Formal kehrte Hürlimann zum mythisch-religiösen Ursprung des Theaters zurück: Chor statt Individuen, Monolog statt Dialog, Allegorien statt psychologischer Finessen, poetische Magie statt rationalen Dramas. Am Ende gibt es keine Auferstehung der Toten, aber doch einen kleinen diesseitigen Trost: Liebe und Erinnerung machen den Weltuntergang erträglich."
Martin Halter, FAZ, 26. Juni 2007
"Strenger, düsterer, doch auch eindringlicher."
Peter Müller, Tages-Anzeiger, 25. Juni 2007
"Thomas Hürlimanns beherzte Neufassung des Calderon-Textes siedelt sich zwischen Anfang und Ende an. Nicht Glaubensgewissheiten liefert sie, sondern sie stellt Fragen an einen abwesenden Gott. Thomas Hürlimann versucht einen moderneren Weltentwurf, der nah bei regionalen Gegebenheiten bleibt, aber dennoch ins barock geprägte theatrum mundi ausgreift. Die tragenden Figuren erhalten deutliche Profile, auch wenn Thomas Hürlimann bewusst Psychologisierungen meidet. Ein Spannungsfeld baut sich auf - Grösse und Elend des Menschen werden offenbar."
Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ, 25. Juni 2007
"In einer sich allmählich steigernden Endzeitversion wird gezeigt, wie die Menschen allen Menetekeln zum Trotz unbelehrbar in ihr Verderben rennen."
Charles Linsmayer, Der Bund, 25. Juni 2007
"Ein Welttheater, als wäre Barock heute."
NZZ am Sonntag, 22. Juni 2007
"Hürlimanns Text arbeitet stark mit den Ängsten und Nöten der jetzigen Menschen."
Bruno Rauch, Der Zürcher Oberländer, 21. Juni 2007
"Die Mischung aus Machbarkeitswahn, Kommerzialität und Glaubenssehnsucht sind zentrales Thema des neuen Texts, der sich eher als rhapsodisches Poem denn als szensisch durchschaubare Spielvorlage liest."
Martin Walder, NZZ am Sonntag, 10. Juni 2007