Der grosse Kater

»'Der grosse Kater' leistet für Bundesbern und die Eidgenossenschaft, was Wolfgang Koeppens 'Treibhaus' für bonn und die BRD erbracht hat: eine beklemmende schattenhafte Analyse.«
Beatrice von Matt, NZZ am Sonntag

»Thomas Hürlimann erzählt schwungvoll und spannend, doch zugleich tiefsinnig und mit einem abgründigen Humor, der an Dürrenmatt und Keller erinnert.«
Michael Braun, Rheinischer Merkur

»Hürlimann bewältigt die kühne Akrobatik mit dramaturgischer Meisterschaft, erzählerischer Brillanz und stilistischer Bravour.«
Roger Anderegg, SonntagsZeitung

»Ein großes Buch!«
Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung

»Thomas Hürlimann erzählt eine Geschichte um Politik, Hiebe, Liebe und Sterben, die auch ohne das Wissen um die Bezüge zur historischen Realität bestehen kann. Und dies ist ein Merkmal von großer Literatur.«
Sandra Leis, Der Bund

»Ich kann so etwas Schönes nicht lesen, ohne dass bei mir die Frage aufwacht: Wie macht der das?«
Martin Walser, Basler Zeitung

»Wie in einer antiken Tragödie sind hier die Helden noch einmal die Volksherren und Staatenlenker, nebst Ratgebern, Gattinnen und Mätressen. Das Buch stimmt dabei den hohen poetischen Ton eines modernen Märchens an, einer neoromantischen Heimatfabel, und schlägt zugleich die Volte zur Zeitgeschichte, zum Politkrimi, - so als wollte, als könnte Thomas Hürlimann in mindestens zwei Zungen reden und Stoffe eines John Forsyth mit dem Stil eines Peter Handkes zu einer einzigen, gänzlich neuen Textur verknüpfen.«
Peter von Becker, Der Tagesspiegel

»‘Der grosse Kater’ ist sehr vielschichtig konstruiert, psychologisch genau durchdacht, sprachgewaltig geschrieben - und nebenbei ungeheuer spannend.«
René Freund, Wiener Zeitung

»In der Verknüpfung seiner Motivketten ist Hürlimann äusserst kunstvoll, er erreicht auf dieser Ebene eine Duchdringung seiner Figur, wie sie selten ist - eine Durchdringung, die sich nicht auf psychologische Nachvollziehbarkeit oder Lebendigkeit gründet, sondern die sich in - quasi überzeitlichen - Erzählmustern und Konstellationen entfaltet.«
Peter Michalzik, Frankfurter Rundschau